22 Februar, 2022

Statement der Rektorin

Wladimir Putin hat deutlich geklärt, dass die größte Tragödie des 20. Jahrhunderts der Niedergang der Sowjetunion war. Offensichtlich ignoriert er die Tragödien der Großen Hungersnot, des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust, ganz zu schweigen von Magadan, Auschwitz, Dachau und Karaganda. Für Putin bedeuten diese Begriffe nichts im Vergleich zum Zusammenbruch der Sowjetunion – die Tragödie über allen Tragödien.
Daher ist der Wiederaufbau des russischen Imperiums Putins Hauptziel und Fokus. Das ist etwas, das er nicht verhehlt, sogar sehr deutlich vor der Europäischen Union, der NATO und dem Weißen Haus argumentiert. Aber Putins Ziele laufen nicht darauf hinaus, einfach das russische Imperium wiederaufzubauen. Es schließt den Wiederaufbau von Einflusssphären aus der Sowjetzeit ein. Das ist keine Vermutung. Putin ist in dieser Frage deutlicher als Hitler in seinem chaotischen „Mein Kampf“.
Im 20. Jahrhundert gab es eine Zeit, in der Europa unter dem Hitlers Druck die Souveränität seiner Verbündeten aufgab. Werden die westlichen Verbündeten unter Putins Druck dasselbe tun?
Lass uns daran erinnern, dass die Demokratie nicht nur bei Wahlen, sondern manchmal auch an vorderster Front verteidigt werden sollte.

Prof. Maria O. Pryshlak,
Rektorin

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