Auf Einladung der St. Sophia Society of the USA fand im Rahmen des Besuchs von Rektorin Prof. Dr. Larysa Didkovska in den USA in Philadelphia das erste Treffen mit Pädagogen zum Thema psychische Resilienz in Kriegszeiten und der 105-jährigen Mission der UVU als Bildungsstätte in Europa statt.
Diskutiert wurde über den Wandel und die psychologischen Ressourcen der ukrainischen Identität in Kriegszeiten. Laut der Psychologin wirkt die Kriegserfahrung als Katalysator für ein beschleunigtes Selbstbewusstsein, eine Neubewertung der nationalen Wurzeln und die Entdeckung innerer Resilienz.
Im Gespräch über Trauma und posttraumatisches Wachstum nannte Prof. Larysa Didkovska Wege zur Wiederherstellung der mentalen Stärke, da Trauma kein endgültiges Urteil sei, und zwar im Kontext der Transformation. Dazu gehören: kollektive Erfahrung, posttraumatisches Wachstum und die Neubewertung von Bedeutungen.
Darüber hinaus definierte die Rektorin die Bildungsmission, insbesondere der UFU, in der Diaspora: die Schaffung eines psychologisch sicheren Raums; die Bewahrung und Förderung der Sprache; die Entwicklung einer positiven Identität; das Erkennen der eigenen Ressourcen und die Burnout-Prävention, um die Begeisterung für die Lehre junger Menschen aufrechtzuerhalten.
Weitere Programmpunkte des Besuchs der UFU-Rektorin:
📍 Neue Treffen: Fortsetzung der Arbeitsbesuche in ukrainischen Zentren und Schulen in den USA.
🤝 Akademische Partnerschaft: Ausbau der Zusammenarbeit zwischen der UFU und der amerikanisch-ukrainischen Gemeinschaft.
💡 Gemeinsame Projekte: Start neuer Initiativen zur Unterstützung von Pädagogen in der Diaspora und zur Bewahrung des nationalen Gedächtnisses.
Foto: Pressedienst der St. Sophia Society of the USA


