Zwei Jahre sind vergangen, seit Cafe Kyiv zu einer der wichtigsten Plattformen für den Dialog über die Zukunft der Ukraine im Herzen Deutschlands geworden ist. In diesem Jahr war die Ukrainische Freie Universität nicht nur präsent – wir traten als intellektueller Partner und Mitorganisator zentraler Diskussionen auf, die die Sicherheitsarchitektur unseres Kontinents mitgestalten.
Für die UFU bedeutet die Teilnahme an Cafe Kyiv 2026 die Fortsetzung unserer über hundertjährigen Mission: die Stimme der freien Ukraine in Europa zu sein und eine Plattform für strategisches Denken zu bieten.
🏛 Intellektueller Einsatz der UFU: Von Panels zu Perspektiven
Die Universität war auf höchstem Niveau vertreten. Das Professorenkollegium der UFU bildete einen zentralen Bestandteil der Expertendebatten:
🔹 Prof. Tamara Hundorova, Dekanin der Fakultät für Ukrainistik, nahm an der Diskussion „Filling Oneself-with-One-Self: Public Discussion on Ukrainian Dissidents in the Eastern European Context“ teil, organisiert vom Pilecki-Institut.
🔹 Dr. Kateryna Kobchenko beteiligte sich an einer Debatte zur historischen Erinnerung und Kulturdiplomatie und betonte die Bedeutung der Dekolonisierung der ukrainischen Geschichte im europäischen Kontext.
🔹 Prof. Andrii Portnov sprach auf einem Panel zur Transformation gesellschaftlicher Stimmungen und zur Rolle von Intellektuellen in Kriegszeiten und analysierte die Herausforderungen für die akademische Gemeinschaft.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Podiumsdiskussion „Securing Europe’s Future in Freedom“, die von unserer Universität mitorganisiert wurde. Gemeinsam mit der Friedensnobelpreisträgerin Oleksandra Matviichuk, Mitgliedern des Deutschen Bundestages und führenden europäischen Expert:innen suchten wir Antworten auf die Frage, wie der EU-Beitritt der Ukraine das Paradigma europäischer Stabilität verändern wird.
🤝 Diplomatie und neue Horizonte
Hinter den Kulissen der offiziellen Panels lief ebenso intensive Arbeit. Der Kanzler der UFU, Dmytro Shevtchenko, führte eine Reihe strategischer Gespräche mit Führungspersönlichkeiten ukrainischer und deutscher Organisationen.
„Cafe Kyiv ist ein Raum, in dem Synergien entstehen. Die UFU ist heute eine Brücke zwischen ukrainischer Erfahrung und europäischen Institutionen“, betonte der Kanzler.
Ergebnisse der Gespräche:
❗ Vereinbarungen über gemeinsame Bildungs- und Forschungsprojekte mit europäischen Thinktanks.
❗ Pläne zur Vertiefung der Zusammenarbeit mit ukrainischen zivilgesellschaftlichen Organisationen in Deutschland zur Förderung des wissenschaftlichen Potenzials junger Menschen.
❗ Abstimmung weiterer Kooperationslinien mit Partnern wie der Konrad-Adenauer-Stiftung und Open Platform.
Warum ist das wichtig?
Heute ist die Ukraine nicht nur eine Verteidigungsfront, sondern auch ein Zentrum neuer Ideen und Bedeutungen. Die Beteiligung der UFU an Cafe Kyiv bestätigt: Unsere Universität bleibt ein Ort freien Denkens, der nicht nur die Vergangenheit analysiert, sondern aktiv die zukünftige Agenda für die Ukraine und Europa mitgestaltet.
Wir danken allen Partnern für die Möglichkeit, gemeinsam die intellektuelle Front zu stärken! 🛡📚
📝 Dr. Liliia Bondarenko


